Und dann ists plötzlich schon morgen..

Die russische Grenze naht 😊

Hallo ihr Lieben 😊

die letzte Woche verging wie im Flug. Unglaublich wieviele Kilometer ich in dieser Zeit mit dem Fahrrad zurückgelegt habe. Ich bin wirklich sprachlos.

Zuerst fuhr ich gemeinsam mit Björn und dem schlechten Wetter, von Sortland über Senja nach Kvaløya. Dort feierten wir Anfang August meinen Geburtstag mit lieben Freunden 😊 Es waren wunderbare Tage, an die ich mich gerne erinnere 😊

🥰

Anschließend radeln wir bis auf die Huskyfarm zurück. Hier verbringe ich dann fast eine ganze Woche – Die Pause tut gut und die Knieschmerzen sind danach beinahe verschwunden 😊 Außerdem konnte ich nun endlich mal wieder mit meiner kleinen Borga kuscheln 😊

Mein Mädchen ☺️

Am 19. August brach ich ein weiteres Mal von der Farm auf, spürte erneut den Sattel unter meinem Hintern und der letzte Teil meines Norge på langs – Abenteuers beginnt.

Das Glück ist immer im Gepäck 😊🍀

Nicht einmal eine Stunde nach dem Start dann der erste Platten! Und sogar ein neuer Mantel musste her 😁 Doch mit Björns Hilfe und meinem Mantelvorrat (Danke Tommy! 😊) ging alles Ruckzuck 😊 Was für ein Glück, dass die Luft noch fast vor der „Haustüre“ aus dem Rad gewichen ist. Kurz zu vor habe ich extra noch einen der beiden Ersatzschläuche aus der Tasche herausgenommen – so etwas wird bekanntlich sofort bestraft! ☺️

Panne ☺️

Nun konnte ich mich endlich voller Zuversicht weiter in die nördlichen Sphären aufmachen 😊 Jeder Tag brachte Unmengen an Kilometern- und etliche Höhenmeter mit sich. Wie mein Körper das alles so einfach wegsteckt ist mir bis heute ein Rätsel. Doch ihm scheint das regelrecht zu gefallen täglich über 100km und mindestens 1.500 Höhenmeter zu überwinden 😁

Wundervolle Bergwelt
Einige Kilometer nach Storslett

Nach jeder noch so harten Etappe falle ich abends müde ins Zelt. Ich koche Wasser, esse zu Abend und wundere mich tagsdrauf, dass meine Beine trotz diesen Strapazen und der doch recht kurzen Pause, die zwischen Feierabend und dem Aufstehen am Morgen liegen, so ausgeruht und voller neuer Energie stecken. Wie dankbar ich meinem Körper für diesen selbstlosen Einsatz bin, kann ich nicht in Worte fassen, denn ohne ihn, hätte ich das alles nicht erleben können 😊

Jetzt liege ich erneut müde im Zelt, die „Türe“ steht offen, ein Lüftchen weht und noch kann ich die letzten Funken des schönen Wetter auf mich ein strömen lassen. Morgen ist ein neuer Tag – ein anderer Tag. Ein ganz anderer Tag. Morgen ist mein letzter richtiger „Arbeitstag“ 😊 Noch stehe ich diesem Tag völlig neutral gegenüber. (Wenn auch wieder viel Wind gemeldet ist.)

Kurz nach Alta

Nach über 100 Tagen (morgen ist Tag 103) stehe ich am Ende meiner Tour. Schlappe 52 km trennen mich noch von der Grense Jakobselv 😊 – Russland naht 😊

Alle Wege führen nach Ifjord

Wie ich mich während meiner letzten Kilometer auf meinem treuen Begleiter, meinem Fahrrad, gefühlt habe, werdet ihr ganz sicher in meinem nächsten Beitrag erfahren 😊 Ich bin selbst schon total gespannt ☺️

Veidebukta

Bis bald,

Eure Kati 😊

Ich 😊

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s