Schnee, Schnee, Schnee

Von Haukeliseter über Dyranut nach Finse

Finsevatnet

Am 9. Juni starten wir, nach einem ausgiebigen Frühstück am Buffet, um halb Zehn in Haukeliseter. Eigentlich sollte es der endgültige Abschied sein – wie schon so oft – doch immer wieder treffen wir aufeinander. Dann entscheiden sich Lars und Thomas auch noch für die selbe Route wie ich und schon gehen wir wieder zusammen 😊 Ich freue mich sehr über diese Tatsache 😊

Hardangervidda

Leider meint es der Wettergott in den folgenden Tagen durch die Hardangervidda, nicht so richtig gut mit uns. Schade, doch wir machen das Beste draus. Wir stoßen mal wieder auf unendliche Schneefelder, ich treffe auf drei Rentiere, wir sehen einen kleinen Lemming und hinter jedem Eck lauern Schneehühner. Mal versinken wir im Nebel, mal sind wir der Spielball des Windes.

In der Nähe des Litlosvatnet

Leider sind dabei meine Schuhe meistens (immer) nass, selbst wenn ich noch so acht gebe. Erst kommt Schnee, dann Flüsse und zu guter Letzt die andauernden matschigen Böden, die scheinbar niemals trocken werden. Immer steht man im Dreck. Immer steht man im Wasser. Schuhe nass. Socken nass. Alles nass.

Am 12. Juni trennen sich dann endgültig unsere Wege. Irgendwie ist es schon schade, dass wir nun voraus und hinterher laufen und nicht mehr gemeinsam, doch wir bleiben sicher in Kontakt 😊 Es war wirklich nett mit den Dreien (Lars, Thomas und Noah, der Hund).

Von rechts nach links: Hund Noah, Thomas, Lars und ich ☺️

Für mich steht danach fast eine ganze Woche, Urlaub mit Björn auf dem Plan 😊 Juhuu ☺️

Pünktlicher hätten wir beide bei der Dyranuthytte nicht zusammen treffen können. Alles hat gepasst. Perfektes Timing 😊 Wir hatten eine unglaublich schöne gemeinsame Zeit dort oben, auf fast 1.250m. Der Abschied am Freitag hat mir mal wieder gezeigt, wie sehr man jemanden vermissen kann und wie schön es ist Zeit miteinander verbringen zu können.

Dyranuthytta
Vøringsfossen 😊

Gestern stiefelte ich dann alleine durch die Berge, nahm jedes Schneefeld mit und jeden Fluss der auf meinem Weg lag, um abends kurz vor Finse das Zelt aufzuschlagen. Der Hardangerjøkulen war wirklich ein Hingucker, doch außer einer Zunge hat man nicht all zu viel von ihm gesehen 😊

Die Zunge des Hardangerjøkulen

Eins kann ich nun mit Gewissheit sagen: Ich habe so die Nase voll von diesem blöden Schnee, dass kann man sich nicht vorstellen 😄 Noch ein paar Tage durchkämpfen, dann kommt sicher auch mal Besserung. Denn irgendwann muss der Sommer ja kommen 😊😊

Hallo aus Finse 😄

Bis bald,

Eure Kati 😊

Abendlicher Besuch in Nybu 😊
Immer nasse Schuhe ☺️

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