Nach dem Essen ist vor dem Essen.

Was uns die große sizilianische Gastfreundschaft alles abverlangt hat und wie wir die vergangenen sechs Wochen verbrachten.

Langsam laufe ich über den Kieselstrand, genieße die warmen Sonnenstrahlen in meinem Gesicht und lausche dem Plätschern der Wellen, die neben mir an Land getragen werden. Trotz dem stechenden Schmerz in meinem rechten Fuß kann ich mich an diesem entspannten- und stillen Spaziergang nur erfreuen. Ja, es ist endlich wieder etwas ruhiger um uns geworden. Ich höre lediglich das Knirschen meiner Schuhe auf den Kieselsteinen, die meditative Musik des Wassers und im Wechsel ein paar Kirchenglocken und das Klingen der Glocken, die die Schäfchen um den Hals tragen. Keine Menschenseele quatscht. Keiner redet durcheinander, keiner schreit und keiner brüllt. Es ist herrlich! 😊 Doch jetzt mal von vorne, schließlich gibt es einiges aus den vergangenen sechs Wochen zu erzählen.

Am Montag den 25. November, einem sehr regenreichen Tag, besetzten wir gegen Nachmittag einen Campingplatz. Die ersten Tage vergehen wie im Flug, wir verbringen viel Zeit mit Putzen, Wäsche waschen und bringen alles auf Vordermann. Einen Tag nach unserer Ankunft gehe ich auf Entdeckungstour, schließlich möchte ich herausfinden wo wir die nächste Zeit verbringen werden.

Nur ein paar Kilometer hinter unserem neuen „Zuhause“ wacht der 528 Meter hohe Berg Monte Monaco, (bestehend aus Marmor) der in den schönsten und unterschiedlichsten Farben erstrahlt. Beim erstes Aufeinandertreffen mit dem Gipfelkreuz des Monte Monacos hätte ich niemals erwartet, dass ich diesen Berg (oder Hügel, wie auch immer – 500 Meter sind ja wirklich nicht die Welt ☺️) genau 27 Mal besteigen werde. Ja, genau siebenundzwanzigmal springe ich dort hoch, stolpere, renne steile Wege entlang und falle über unzählige lose Steine, Geröll und Felsbrocken 😄 Beim ersten Mal treffe ich etwa 400 Meter vor dem Kreuz auf einen am Boden liegenden Ziegenbock, der, wie ich vermute, auf seinem Weg über Stock und Stein, gestolpert war und sich sein Hinterteil verletzt hatte, zumindest liegt er auf der Erde, den Kopf nach unten gerichtet und „schläft“…. Auf meinem Rückweg habe ich das Tier, dass höchstens noch in der Metzgerei (italienisch Macelleria) landen wird, total vergessen und erschrecke mich riesig, als ich erneut darauf stoße ☺️

Die Sonne scheint warm vom bewölkten Himmel und es weht ein mäßiger Wind, der die anstrengende- und schweißtreibende Erkundungstour in den Bergen zu einem angenehmen Erlebnis macht, in dem er für die nötige Abkühlung sorgt. Teilweise geht es, nach dem ich über Kilometer die erste Hürde durch endloses Geröll von links nach rechts hinauf steige und endlich festeren Boden unter den Füßen spüre, weiter steil auf schroffem Gestein an kleinwüchsigen Palmen vorbei, zwischen Dreck und Erde hindurch zu einem großen Platz, wo auch ein paar Kühe die Ruhe genießen und anschließend weiter links über den Berg, durch eine abschüssige Landschaft. Dann entdecke ich endlich ein weiteres Schild mit der Aufschrift „Monte Monaco“, dass mir mit der Pfeilrichtung nach links, einen weiteren sehr steilen Weg vorhersagt. Mir ist warm, ich schwitze und doch macht sich schon jetzt ein kleines Glücksgefühl in mir breit, dass mich den restlichen Hang nach oben begleitet. Ich komme an unzähligen Fenchelpflanzen vorbei, die mit der Knolle in der Erde stecken, weshalb nur das grüne, sich kräuselnde Kraut hinaus schaut. Noch einmal um den Berg herum, an einer alten Marmorabbaustelle vorbei, die viele viele Meter, steil und tief hinunter ragt und an den Stellen, wo der Marmor entnommen wurde, spiegelglatt in der Sonne glänzt – Faszinierend! 😊

Dann hüpfe ich noch das letzte Stück nach oben und erkenne das Kreuz schon aus einiger Entfernung. Puuh! Nur noch ein paar letzte Schritte, dann habe ich mein Tagesziel erreicht. ☺️ Geschafft! Ich stehe unter dem Kreuz, schaue über den Berg, überschaue die grandiose Landschaft und erblicke die türkisfarbene Bucht im Meer, die zu San Vito lo Capo gehört.

Eine traumhafte Aussicht. Dann drehe ich mich um, verschnaufe ein letztes Mal und kraxle den ganzen Weg zu Tommy und Sunny zurück. Das surreale Wolkenspiel und die Sonne im Hintergrund verleihen den rauen grauen Bergen einen besonderen Ausdruck.

Ich bin so fasziniert davon, dass ich kaum mehr eine Anstrengung bemerke, weshalb ich mich dazu entscheide, auf der gegenüberliegenden Seite den rötlich-orangen Schotterweg hinunter zu stolpern und den Berg einmal komplett zu umrunden.

Irgendwann wird mir das Laufen zu langweilig und ich beginne die Strecke zurück zu joggen, Monte Monaco immer schützend zu meiner Linken. Als ich nun endlich die letzten sechs Kilometer an der Felsfront vorüber gejoggt bin und einen letzten Blick auf Monte Monaco zurückwerfe, bemerke ich, das das kleine Stück etwas entfernt des Berges, welches anmuten lässt als sei es dort herausgebrochen, von weitem betrachtet aussieht wie ein hechelnder Hund. Ich muss grinsen. Von da an begleitet mich der Hund in der Felswand fast täglich, bis zum Tag unserer Weiterreise 😊

Glücklich sehe ich zum Himmel und lasse mich von den Strahlen der Sonne „nach Hause“ tragen, ich komme heil und unversehrt bei Tommy und Sunny an. Am Nachmittag fährt Tommy noch eine Runde mit dem Fahrrad durch den Ort und kommt mit einem großen rechteckigen Tablett mit hundert verschiedenen Sorten süßer italienischer Leckereien zurück. Die Marzipan-lastigen Süßigkeiten sind uns viiiiel zu süß und zu zuckrig, die winzigen Törtchen mit Ricottafüllung zu tierisch (schmeckt nach Ziege) aber die Miniatur Windbeutel sind wirklich total lecker, gefüllt mit Haselnuss-, Pistaziencreme und Schokoladencreme – einfach köstlich ☺️

Leider wissen sie auch hier, in der Konditorei, wie sie den kleinen Köstlichkeiten einen bitteren Beigeschmack zusetzten können, denn die zubereitete Handwerkskunst der Pasticceria ist in Unmengen Abfall eingewickelt – Papier, unnötiges Plastik und jede Menge Folie – eine Verpackung, die Ausschließlich dafür gemacht wurde, um sie wegzuwerfen – schade. Als ich so über das überdimensionale Müllproblem der Italiener nach denke und ich einen Blick aus dem Fenster werfe, entdecke ich den glühend-roten Monte Monaco, der sich in die Nacht verabschiedet, als wollte er mich in meinen Gedanken bestätigen.

Am folgenden Tag laufe ich in die andere Richtung zu Faro, dem Leuchtturm an der Küste. Als ich die Stadt durchquert habe und an der großen Bucht angekommen bin, fällt mir sofort das glasklares Wasser auf, dass am Strand in der Sonne zu glitzern beginnt, Schiffe schaukeln im türkisfarbenen Meer und die Spitze Monte Monacos wacht im Hintergrund.

Anschließend spaziere ich um den Leuchtturm herum, laufe über unhandliche mittelgroße Steine und stoße auf eine kleine Kuhherde, die hinter „Faro“ weiden. Ich drehe meinen Kopf zur Schulter und schaue zurück, um die Küstenlandschaft zu überblicken. Ich bin sprachlos und kann kaum meinen Augen trauen, während ich ein Erinnerungsfoto schieße. Einfach grandios ☺️ In mitten der flachen Gegend ragt der Leuchtturm empor, der in ein paar Wolken gefangen ist und der eigentlich recht hohe Berg dahinter sieht total winzig aus.

Die Sonne lacht mir ins Gesicht und erfreut mich mit ihrem Dasein. Nur schade, dass diese Stimmung gedrückt wird, als ich weiter am Meer entlang gehe und durch die Kuhweide laufe – überall Müll! Kaputte Toilettenschüsseln, zerbrochene Fliesen, Plastik, Schrott, alte Fernseher, Gefriertruhen und Kühlschränke – das gibts es wohl nur in Italien. Der Umgang mit der Natur ist wirklich respektlos. Mannoman, und dann grasen da auch noch die Kühe darin, die ja irgendwann als unser Essen auf den Tisch kommen..

Auf meinem Nachhauseweg gehen mir tausende Gedanken durch den Kopf, die sich in der komischen italienischen Welt befinden. Trotz allem habe ich den Spaziergang genossen, vor allem die schöne Aussicht auf San Vito, als ich oberhalb der Straße durch ein Wohngebiet zurück marschiere.

Einige Tage später kraxle ich erneut auf Monte Monaco, laufe anschließend auf der rechten Seite hinter dem Berg wieder herunter und weil ich noch nicht genug habe, gehts danach noch einige Zeit in Richtung Zingaro, dem Naturreservat. Direkt zu Zingaro möchte ich aber nicht hin, einfach nur ein paar Kilometer an der der Straße entlang und dann wieder über den Berg zu Tommy und Sunny und zum Wohnmobil.

Dieses Vorhaben gestaltet sich allerdings etwas schwieriger als ich mir ausgemalt hatte, meine Wanderapp auf dem Handy zeigte mir einen Weg, den es überhaupt nicht gibt, anfangs steige ich mutig über eine Mauer aus Stein zu einer Herde gehörnter Rinder – was macht man nicht alles – und dann einen serpentinenartigen Pfad den Berg hinauf, immer einen Blick zurück werfend, schließlich bin ich in das Revier der Rinder mit den großen Körnern eingedrungen.

Dann beginnt eine Klettertour durch einen zugewachsenen Weg, ich beginne mich zu ärgern, denn jeder Fuß den ich nach vorne setzte ist die reinste Tortour, doch irgendwann habe ich mich auch hier durchgekämpft und klettere anschließend über die Felsen auf den Berg. Dort blicke ich einer Kuh direkt in die dunklen Augen. Mist. Ich laufe langsam und ruhig auf dem Hang, um die Kuh nicht zu verärgern und komme heil daran vorbei. Endlich geschafft, puuh!

Doch leider endet hier der Weg und die Strecke auf der App ist nicht zu finden. Was hab ich mir dabei nur wieder gedacht! Ich ärgere mich über mich selbst, bin sauer und habe wirklich genug vom Umherirren. Ich beschließe querfeldein zu laufen, denn mir bleibt nichts anderes übrig. Den kompletten Weg zurück zu wandern kommt nicht in Frage, dafür würde ich Stunden brauchen und in etwa einer Stunde wird es dunkel. Ich klettere unzählige Felsen hinunter, steige- und falle über Geröll, werde sauer und beschimpfe die Steine, die mich all zu oft auf meinen Hintern fallen lassen. Es ist aber auch wirklich abschüssig und der Boden ist sehr instabil. Leider kann ich nicht am Berg vorbei sehen und GoogleMaps hilft mir mit dem Satellitenbild auch nicht weiter, zumal der Empfang des Mobilen Netzes zu Wünschen übrig lässt. Und was ist, wenn ich ganz vorne angekommen bin und es von dort aus nicht möglich ist, um den Berg zu steigen und unterhalb auf die Straße zu gelangen? Es könnte doch sein, dass mir der Berg im Moment noch die Sicht auf eine Steilwand verwehrt und ich anschließend alles wieder zurück laufen muss..

Ich werde unruhig, bin aber trotzdem guter Hoffnung. Bisher konnte ich mich immer auf mein inneres Gefühl verlassen. Dann rutsche ich wieder aus, fluche und falle den Abhang herunter und stütze mich auf meine Hand, dabei schürfe ich mir leicht die Handflächen und biege meinen kleinen Finger nach hinten. Ich bremse mit allen Vieren und halte mit meinem Hinterteil. Dann atme ich tief durch, versuche mich zu besinnen, denn es ist unmöglich, dass mich hier jemand herausholen kann. Ich schaue auf das Meer aus Steinbrocken vor mir, stolpere und fliege über die Erde und den losen Schutt. Ich habe wirklich genug! Ich setzte meinen Weg fort, beeile mich und wäre sooo wahnsinnig gerne bei Tommy und Sunny im Wohnmobil. Ich träume von Fanta und versuche nicht an meinen Bärenhunger zu denken. Ich erreiche den Felsen, der mir zuvor die Sicht auf die dahinterliegende Umgebung versperrte, kann aber trotzdem nichts sehen, der Berg ist einfach zu groß und überragt den kompletten Blick ins Tal. Dann rutsche ich mit meinem Fuß ab – nach gefühlt unendlichen Kilometern bergab wird man unkonzentriert und die Kraft lässt nach – und entgehe nur sehr sehr knapp einem Steinbrocken, der sich viel zu nah an meinen Kopf geschmuggelt hatte. Ich spüre einen Lufthauch, der mich begreifen lässt, wie viel Glück ich in diesem Moment hatte, denn viel Platz war dazwischen nicht mehr. Sch..! Ich will hier weg!!

Nach einer Stunde erreiche ich endlich das Ende des Berges, doch ein Ende ist noch lange nicht in Aussicht. Rings um mich herum sind dichte Dornenbüsche gewachsen, ich zerkratze mir die Beine, die natürlich in kurzen Hosen stecken und fluche wie ein Rohrspatz. Zuerst versuche ich dem stacheligen Gebüsch auszuweichen, doch das nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass ich kaum noch vorwärts komme. Meine Beine sind blutig und aufgeschürft, doch ich trete weiter mutig hindurch, obwohl jeder Schritt zur reinsten Qual wird. Bei jedem Tritt durch die Dornen zucke ich zusammen – was für ein bescheuertes stacheliges Zeug! Ich folge einem leeren Bachlauf der ins Tal führt, stoße hier allerdings an meine Grenzen, denn über hunderte Felsbrocken hüpfen, dass kann ich nicht und am Ende wieder herausklettern ist viel zu gefährlich. Mir reichts! Ich atme tief durch, laufe weiter durch das wilde Gebüsch an Palmen vorbei und lande nach einer halben Ewigkeit in einem zerfallenen Haus ohne Dach. Ich schöpfe Hoffnung, suche einen Weg nach Draußen und komme schließlich auf das dahinter liegende Grundstück. Es sieht recht hübsch und einladend aus, Blumenkübel stehen vor der Türe, doch mir scheint, als wäre seit längerem niemand mehr hier gewesen. Ich springe eine Mauer herunter, blicke die Einfahrt entlang und stelle fest, dass ich die Mauer wieder hinauf klettern muss – das Anwesen ist von einem hohen Zaun umgeben. Mist! Wie komm ich hier nur wieder heraus? Ich mag nicht mehr! – Echt nicht!! Ich reiße mich zusammen, denke an dass, was ich bereits geleistet hatte und umrunde währenddessen das Haus. An einer Stelle ist der Zaun etwas herunter drückt, weshalb ich dort ganz gut hinaus klettern kann. Juhuu, endlich in Freiheit. Weit entfernt höre ich lautes Hundegebell. Kommt das auf mich zu? Oder wo befindet sich der wild bellende Hund? Ich spurte den kleinen Weg nach unten hin zur Straße und entdecke das Tier hinter einem hohen Zaun.

Ich bin unendlich dankbar, wieder auf festem Grund zu stehen. Aus meinen geplanten zwei Stunden wurden inzwischen Dreieinhalb – Was mache ich auch immer für Sachen ☺️ Ich jogge, so fertig und ausgelaugt wie ich bin, die letzten drei Kilometer zum Wohnmobil zurück und bin heil froh, dass Tommy bereits mit einer großen Portion Fischstäbchen, Kartoffelbrei und Erbsen auf mich wartet. Dazu gibt es kaltes Fanta, dass ich gierig in mich hinein schlürfe. Danach gibt es noch KitKat und frischen heißen Kaffee. Es gibt wirklich kaum etwas, dass KitKat und Fanta nicht wieder gut machen könnten ☺️☺️

In den folgenden Tagen verbringen wir (ich) unsere Freizeit mit Wanderungen zum Kreuz des Monte Monacos, nachmittags mit Kaffee trinken und Croissant essen – die mit Pistazienfüllung sind der absolute Hammer ☺️ -, wir trinken Masala mit unseren neuen sizilianischen Freunden auf dem Platz und werden zu leckeren Pasta Trapanese mit gerösteten Brotkrümel eingeladen. Und darauffolgenden italienischen Würsten und Steaks mit viel Knorpel. (Brrrrr) Am nächsten Mittag werden wir erneut eingeladen. Risotto mit Pilzen aus der Umgebung des Monte Monaco und grober Wurst, der Salsiccia, die nach Kümmel und Knorpel schmeckt, der zwischen den Zähnen knirscht. Beim ersten Mal musste ich es einfach essen, alles andere wäre sehr unfreundlich gewesen. Ich biss ab und schluckte ohne kauen, bis die Wurst zur Hälfte verschwunden war. Dann wurde mir schlecht. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke..

Unsere Beschäftigung besteht nun meist aus Essen und auf den Berg rennen. Mein Rekord auf dem Monte Monaco lag vom Stellplatz aus bis ans Kreuz, bei 40:08 ☺️

Wir bekommen frisch gepflückte Orangen vom Baum geschenkt, werden zu Ramazzotti und Masala eingeladen und genießen die Sonne. Einmal sind wir nach San Vito gelaufen, haben nach dem Sunny im Meer baden war, panierte Aubergine und ein Stück Apfelkuchen zum Nachtisch gegessen, ein andermal wuschen wir unser Wohnmobil von außen, ich kletterte von innen auf das Dach und schrubbte unser Zuhause von oben. Wir backen Brot, bekamen frischen Lachs geschenkt und aßen bis wir fast platzen.

Am 13. Dezember war Santa Lucia. Santa Lucia – die Lichtbringerin – kommt in der Nacht vom 12. auf den 13. und steckt den Kindern Süßigkeiten in ihre Schuhe oder legt sie auf die Fensterbank. Vor mehr als 1600 Jahren lebte die heilige Lucia auf Sizilien und brachte den Armen nachts in der Dunkelheit heimlich Lebensmittel. Sie setzte sich scheinbar einen Lichterkranz auf den Kopf und hatte so ihre beiden Hände frei, um die Gaben zu verteilen. Die heilige Lucia vermachte nach ihrem Tod ihr gesamtes Hab und Gut den Armen. Zu Gedenken an Lucia, deren Todestag der 13. Dezember ist, wird an diesem Tag ein Armen-Gericht gekocht. Unsere sizilianischen Platzbetreiber kochten einen Nachtisch aus tagelang eingeweichter Hartweizenkörner, Zitrone und Orange, die bei niedriger Temperatur über Stunden gekocht werden. Anschließend wurde das Wasser abgeseiht, die Körner erkalten gelassen und danach mit Vino cotto (wir empfanden es ähnlich wie die süße rezuzierte Balsamicocreme oder ein sehr dunkles dickflüssiges Sirup) übergossen und gegessen. Wir fanden es fürchterlich und waren froh, dass wir den Nachtisch ans Wohnmobil geliefert bekamen..

Am Abend wurden wir dann zum Essen der traditionellen Arancini di Riso eingeladen – einer frittierten und Semmelbrösel umhüllten Kugel aus Käsereis, in der sich etwas Hackfleisch-Tomatensoße befindet. Nach dem wir die Einladung erhielten waren wir zuerst etwas skeptisch, schließlich hatten wir keine große Lust erneut auf so etwas gewöhnungsbedürftiges wie Salsiccia. Doch die kleinen „Orangen“ aus Reis sind köstlich! Wirklich saulecker ☺️ Wie wir herausgefunden haben, darf am heutigen Tag darf keine Nudeln und kein Brot gegessen werden, doch irgendwie muss man schließlich satt werden 😊 Stella, die Tochter des Platzbesitzers, frittierte stundenlang Unmengen an diesen „Orangen-Bobbeln“ , es waren sicherlich hunderte. Auf unsere Frage wer noch alles zu uns dazu stoßen würde, winkte sie nur ab und bat uns an den Tisch. Es war zwar schwer und forderte viel Konzentration sich mit den nicht Englisch sprechenden Italienern zu unterhalten, doch mit Hand und Fuß funktioniere auch dies ganz passabel. Am Ende aß ich bestimmt fünf oder sechs Stück der mittelgroßen Reiskugeln und platzte fast. Unsere Bäuche war kugelrund und voll, wir wollten uns nur noch ablegen und der Verdauung frönen ☺️

Am nächsten Morgen fuhr Tommy los, um Sunnys Bett zu waschen und einwenig am Meer entlang zu fahren, während ich mich um den Hausputz kümmerte. Gegen halb Zwei wurden wir dann wieder zum Mittagessen gerufen, heute kocht Tommy Pasta mit Funghi (Pilzen) – ein wahrer Kampf etwas auf deutsche Art zu kochen, wenn die italienische Mamma daneben steht und über den Zutaten wacht 😄 Zum Schluss kam dabei eher etwas „gemischtes“ dabei raus, denn nichts geht über den Italiener. Die Mentalität ist einfach ich ich ich.

Beim Einkaufen (bei Mio Mercato um die Ecke) stellten wir fest, dass sich die Auswahl an für uns essbare Lebensmittel wirklich in Grenzen hält. Irgendwie bleibt da doch immer nur die Nudel. Schon komisch. Aber mehr als Nudeln mit irgendwas gibts hier halt auch nicht. Naja, außer vielleicht der groben meterlangen Salsiccia mit Kümmel und viel Fett und Knorpel und die schlabberigen Steaks. Zur Feier des Tages schneiden wir Gemüse in mundgerechte Stücke, stecken es buntgemischt auf einen Spieß, machen Feuer und grillen uns eine gesunde kalorienarme Mahlzeit. Die folgende Woche verbringen wir mit noch mehr Essen, palare palare mit der „Familie“ und wandern auf den Monte Monaco. Danach wurde gearbeitet und etwas in der Sonne ausgeruht. Gegen Nachmittag schlich sich dann meist der Hunger zu mir und ich erfreute mich, nach dem Tommy vom Radeln zurück kam, an Croissants mit Pistaziencreme oder Schokofüllung ☺️ Ich liebe diese feine cremige Pistazienmasse. Ach ja, was unsere Weihnachtsstimmung anbelangt? Die befindet sich noch immer weit unter Null. Das war im Juli in Norwegen dann doch etwas anders ☺️☺️

Und dann, am 22. Dezember 2019, schlägt mein alljährliches Weihnachts-Syndrom wieder zu – genau genommen während meines 10 Kilometer-Laufs an der Küste. Es war wahnsinnig stürmisch, der Wind blies mir die Haare wild um den Kopf und ins Gesicht, doch trotzdem ist es angenehm warm und ein bisschen Auslauf steht nichts im Wege. Die letzten tausend Meter werden für mich leider zu reinsten Qual. Mein Fuß schmerzt plötzlich auf der rechten Seite, ich kann kaum noch gehen und schleppe mich mit letzter Kraft zum Wohnmobil zurück. Tommy meinte, dass seien die Bänder. Was für ein Mist aber auch. Ich dachte, dass ich diesen kleinen Zwischenfall mit einem Ruhetag und liebevoller Pflege schnell wieder in den Griff bekäme, doch weit gefehlt. Die seitliche Sehne (oder was auch immer) tut selbst noch nach vier Wochen weh. Die letzten Tage bis Weihnachten waren schon seit meiner frühen Kindheit eine ereignisreiche Zeit. Mal war es ein ausgeschlagener Schneidezahn an Heiligabend mit Notarzt, mal ein eingeklemmter Finger in der Autotüre oder oder oder. Und dieses Mal sollte es wohl ein Hinkefuß werden. Mist. In meiner Bewegung eingeschränkt zu sein, macht mir schon sehr zu schaffen, schließlich ist es das, was mir So große Freude bereitet. Doch nach Weihnachten wäre ich sowieso kaum zum Laufen gekommen, selbst wenn ich gekonnt hätte. Ihr wisst ja, die italienischen Familienverpflichtungen. Etwas abzuschlagen geht hier nicht, oder wollt ihr, dass wir mit Betonschuhen in den Tiefen des Meeres verschwinden? 😄

Wir backen deutsche Brezeln und Seelen, verteilen sie an die umliegenden Sizilianer und genießen am deutschen Heiligabend in Ruhe unsere Dreisamkeit. Auf Sizilien wird erst der 25. und 26. Dezember gefeiert, naja, eigentlich wird hier immer irgendetwas gefeiert, nur weil mal wieder keiner arbeiten möchte.

Der Weihnachtstag (am 26. wurden wir eingeladen) beginnt so: gegen Mittag gibt es Antipasti, also Brot, Grisini, Salami, tausend verschiedene Käsesorten, Oliven, Artischocken und vieles mehr, danach Ravioli mit Parmesankäse bestreut, dann frischer gegrillter Fisch, zum Schluss einen Caffe (Espresso), dann Ananas und Walnüsse zur Nachspeise. Ich bekomme ein eigenes Lied gewidmet, dass den Titel „Piccola Katy“ trägt und von Riccardo Fogli gesungen wird. Es wird ein lustiger Nachmittag 😊 Seit dem war ich für alle Piccola Katy, die, wo sie auch hin trat ein Lied gesungen bekam ☺️

Leider sind meine Schmerzen beim Laufen noch immer nicht abgeklungen. Tommy schmiert mir jeden Morgen meinen Huf ein, bandagiert ihn und ich beginne entzündungshemmende Tabletten zu schlucken. Nach etwa einer Woche traue ich mich endlich wieder hinaus in die Natur, doch selbst auf gerader Strecke macht sich sofort mein Füßchen bemerkbar. Mist. Ich gehe enttäuscht zurück, ruhe mich aus und lege meinen Fuß nach oben.

Dann steht auch schon Silvester vor der Türe. Zuerst gibt es Antipasti: Salami, grobe gewürfelte Salami, feine Salami Scheibchen, Brote mit Mayo und Schinken, eingelegte Oliven, kleine Thunfischpasteten, Brot und und und, danach Tortellini in ein bisschen Brühe, anschließend Siedefleisch, Kartoffeln und Karotten, dann Artischocken mit viel Knoblauch aus dem Backofen, dann Linsen und eine eklige Wurst. Zum Schluss hin Brokkoli und kurz vor Mitternacht fetttriefende süße Ringe aus Kartoffeln, Mehl und noch irgendwas mit Zimtzucker zum Nachtisch. Da hab ich mich allerdings zu Sunny verdrückt, sie hat immer Angst wenn das Feuerwerk laut kracht 😊 Das viele und laute Gerede der am Tisch sitzenden Leute wird mir aber auch so langsam zu viel, denn sitzen 20 Italiener am Tisch, erzählen auch alle 20. Jeder prescht mit seiner gewaltigen Stimme hervor, um den anderen zu übertönen – das reinste Wirrwarr.

Am nächsten Morgen, dem Neujahr, ist mir total übel, ich weiß nicht von was, denn getrunken wird hier wahrlich nicht viel, doch wenn ich an das zum Teil gewöhnungsbedürftige Essen des gestrigen Abends denke, grummelt mein Magen fürchterlich. Um Punkt 13.30 Uhr werden wir ins Haus gerufen, blicken auf eine lange gedeckte Tafel, wie immer mit Plastikgeschirr und -bechern eingedeckt. Wir wundern uns. Wird jetzt auch noch der 1.1. gefeiert und wieder nur mangia mangia mangia? Wir schauen uns erstaunt an und müssen grinsen. Ausruhen ist nicht, jetzt wird gegessen!

Froh, die Feiertage endlich hin uns zu wissen, nehme ich trotz meines lädierten Fußes mein Trainingsprogramm wieder auf. Monte Monaco ich komme! Auf meinem Weg auf den Berg entdecke ich an der rechten Seite ein riesiges loderndes Feuer, dass ganze Gebüsch scheint zu brennen, doch keine Menschenseele interessiert es – dann ist das wohl normal, denke ich mir und schlendere vorüber. Diese „Buschfeuer“ begegnen mir noch des öfteren, alle zu unbeaufsichtigt. Und die Unbekümmertheit gegenüber alles und jeden macht mich stutzig, doch wie immer zählt hier nur einer, und das ist der hier Heimatansässige.

Am 6. Januar ist La Befana. Befana wird eine Hexe genannt, die auf der Suche nach dem Jesuskind, in der Nacht vom 5. auf den 6. von Haus zu Haus fliegt, Kindern zur Belohnung Süßigkeiten in die Socke über dem Kamin oder in die Schuhe legt und den ungezogenen Kindern nur Kohle. Befana war zu spät aufgebrochen (typisch italienisch eben 😉), weshalb der Stern über Bethlehem schon erloschen war und sie die frohe Botschaft, der Geburt Christi, von den heiligen drei Königen überbracht bekam. Mich erinnert diese Geschichte stark an unseren Nikolaus am 6. Dezember, aber wie in Italien so üblich, gibt es ja weit mehr Tage zum Feiern als wir Deutschen gewohnt sind. Selbst wenn sie diese erst noch erfinden müssen.

Zur Feier des Tages gibt es für jeden von uns (bis auf Sunny) eine Pizza aus der Pizzeria in San Vito. Gegen Mittag des folgenden Tages kommt die Schwester des Platzbesitzers mit Mann, Tochter, deren Kind und dem Hund vorbei, wir sind natürlich mit von der Partie und auch zum Mittagessen eingeladen. Die ganze Familie sitzt am Tisch, isst, trinkt, erzählt (hier wieder ganz wichtig, dass auch alle reden) und lacht. Wir freuen uns sehr, ein Teil davon zu sein. Wir haben wirklich unendlich viel Glück mit dieser Familie und sind froh, diese Erfahrung zu machen. Kam uns das italienische Volk doch bisher immer recht arrogant und respektlos vor. Außen hui, innen pfui ☺️ Anders ausgedrückt, Sonntags herausgeputzt und gestriegelt, die restliche Woche komplett ungepflegt. So auch der Umgang mit der Natur, den Tieren – einfach ohne jedes Mitgefühl oder Feingefühl – was man an dem überdimensionalen Müllproblem erkennt, welches nicht zu leugnen ist.

Im Anschluss gibt es ein Stück Kuchen mit Aprikosenmarmelade als Füllung. Echt lecker! ☺️ Um uns zu zeigen, wie man diesen Kuchen backt, kommt Donna Franka und ihr Mann etwa eine Woche später extra zu uns nach San Vito gefahren. Süß, oder? 😊 Das nenn ich Gastfreundschaft.

In der Mitte der zweiten Januar Woche hat dann auch noch Alessia Geburtstag, sie ist eine der drei Kinder der Platzbesitzer-Familie. Deshalb gibt es statt dem sonst weißen Plastikgeschirr pinkfarbenes. Es wird, wie in den vergangenen sechs Wochen, gegessen, gegessen und gegessen. Mangia mangia mangia.. Nachmittags werden wir zu einem Mittagsschläfchen entlassen und abends noch einmal zu Tisch gebeten. Die Mutter von Alessias Freund frittiert kleine runde Kringel aus relativ flüssigem Hefeteig im heißen Fett, die anschließend in Zimtzucker gewälzt und verspeist werden – und wehe einer isst weniger als 100 Stück!! 😄😄 Es ist wirklich unglaublich, dass die ganze Familie und sogar Freunde Zeit haben, um schon am frühen Mittag gemeinsam den Geburtstag zu zelebrieren. Das wäre in Deutschland unter der Woche undenkbar ☺️

Ich werde innerlich immer unruhiger, mir wird dieses permanente Essen so langsam echt zu viel. Ja, sogar mir 😄 Wir kommen in dieser Zeit kaum zu etwas, außer zum Essen. Jedes Mal, wenn wir uns etwas vorgenommen haben, werden unsere Pläne durchkreuzt. Unsere Arbeit nebenher zu erledigen ist kaum möglich, doch in Deutschland gibt es eben Abgabetermine, an die man sich selbstverständlich auch hält – Das kennen die hier garnicht ☺️ Wir werden zum Pesce Spada (Schwertfisch) und Scampi grillen eingeladen, werden zunehmen hibbeliger und haben den lauten Geräuschpegel des südländischen Lebens satt. Nie gibt es eine Sekunde Ruhe und keinen Moment dient dazu, einen klaren Gedanken zu fassen oder ein wenig zu entspannen. Niemals! ☺️

Ich widme mich der Hefeteig Herstellung, knete ohne Hektik die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig, bereite von Hand die Streusel zu, schäle- und schneide Äpfel klein und belege den vorbereiteten Hefeteig auf dem Blech. Wir setzen uns in die Sonne, lassen uns von ihren warmen Strahlen liebkosen und atmen durch. Als der Kuchen aus dem Ofen kommt, koche ich mit unserem riesigen italienischen Espressokocher Kaffee (er reicht für mindestens zweieinhalb große deutsche Tassen und für bestimmt 200 sizilianische Caffe). Der Kuchen schmeckt sooo lecker. Ehrlich ☺️ Natürlich lassen wir auch unsere „Austauschfamilie“ daran teil haben. Und morgen werden wir nach sechs Wochen abreisen – alle wissen bescheid. Am späten Nachmittag erhalten wir dann noch eine gute Nachricht – wir sind zum Abendessen mit der Familie eingeladen 😄 Endlich wieder essen! Juhuu ☺️

Wir genießen unseren letzten gemeinsamen Abend in vollen Zügen, freuen uns ein letztes Mal über die wahnsinnig große und liebenswerte Gastfreundschaft, der wir hier voll und ganz ausgesetzt sind und essen was das Zeug hält. Giovannis Mamma (die Mutter von Alessias Freund), Pia, kümmert sich um das Essen. Selbstgemachte, natürlich typisch sizilianische, Pizza. Pizza fritta. In heißem Olivenöl ausgebackene Pizza, die anschließend mit Tomatensoße bestrichen- und mit geriebenem Käse bestreut wird. Und Calzone fritta – seeehr lecker – die natürlich auch in Olivenöl frittiert wird – gefüllt mit Käse und einer schönen Portion Schinken. Eines meiner Lieblingsgerichte während unserer Fress-Orgie durch Siziliens typische Spezialitäten.

Froh, die ewige Esserei hinter und zu haben, nach den Massen die wir verdrückt haben ist es ein Wunder, dass wir nicht auf der Stelle platzen, erhalten wir einen kleinen Dämpfer, denn das Essen ist noch längst nicht an uns vorüber gezogen. Schließlich müssen wir auch noch ein Stück Pizza aus dem Ofen, vom Blech probieren und während wir auch noch dieses Stück verputzen, backt Mamma Giovanni nebenher noch einige hundert Teigfladen in Öl aus, um uns diese mit Zucker bestreut oder mit Nutella bestrichen zu servieren. Puuh.. jetzt ist aber wirklich genug! Doch falsch gedacht. Nach dem Essen ist vor dem Essen ☺️ Der Tisch wird abgedeckt, das Plastik-Geschirr landet säckeweise im Abfall und Servietten werden bereit gelegt. Lecker aussehender Aprikosenmarmeladenkuchen landet vor unseren Augen auf dem Tisch, gefolgt von hellen Stücken Kuchen, der mit einer dicken weißen Puderzuckerschicht bestäubt ist. Dann kommt auch noch Mamma Maria, mit einem Papp-Tablett voller Mini-Windbeutel – und ja, es ist eine Schande, wenn man etwas abschlägt, wirklich!! Da müssen wir eben durch, auch wenn wir bald nirgendwo mehr hindurch passen, sollten wir so weiter machen wie bisher. Ich mag Mamma Giovanni sehr, ich hab sie wirklich ins Herz geschlossen, sie macht so viel für alle, erzieht nebenher den kleinen Sohn ihres Sohnes und ist für jeden da, der ihre Hilfe- oder etwas zu Essen braucht. Es berührt mich sehr, was sie den lieben langen Tag alles leistet. Sie ist ein für Italien untypischer sehr arbeitswilliger Wirbelwind, der selbstlos ackert und ackert, und der wohl einzige Mensch in Italien, der sich selbst nicht am nächsten steht und sich lieber hintenanstellt. Ich hab sie wirklich gerne 😊, ich hoffe- und wünsche mir, dass sie von niemanden ausgenutzt wird.

So nebenbei, seit vier Tagen habe ich mich den Yoganern angeschlossen und praktiziere, naja, ich versuche mich, in den kraftraubenden Einheiten des entspannenden Yogas. Selbst Sunny (unser Hund) macht mit und übt sich den ganzen Tag im herunterschauenden Hund. Ehrlich, sie macht das spitze! ☺️

Am Montag den 13. Januar verlassen wir nach einer langen Verabschiedungsrunde den Platz und sind bereits unglaublich auf die Westküste des Landes gespannt. Der Funke des haushohen italienischen Feuers wollte bisher einfach nicht auf uns überspringen und die erwünschte Wohlfühlatmosphäre hat sich leider auch nicht ergeben. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, dennoch hat der gute Glauben an das unglaubwürdige- und trotzdem weitverbreitete Bella Italia bei uns tiefe Krater der Fassungslosigkeit hinterlassen. Schade – Es lebe der Müll!

Morgen gehts erstmal nach Corleone, mal sehen, welches Vermächtnis uns der Pate hier hinterlassen hat 😊

Ciao und bis bald,

Eure Kati 😊😊

Ps: Für Freunde der Familie ist Corleone sehr enttäuschend.. Nicht mal ein ordentliches Ortsschild gibts dort. Und nicht die geringste Spur von der Mafia. Dafür etwas außerhalb landschaftlich sehr hübsch 😊

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