Innerer Frieden beginnt in dem Moment, in dem du entscheidest, Ereignissen oder anderen Menschen nicht zu erlauben, deine Emotionen zu kontrollieren.

In die weiche Zudecke gekuschelt, liege ich auf dem Holzbett in meinem Zimmer, in Irland. Heute ist unser vorletzter Tag, schon bald geht es wieder zurück nach Deutschland.

Ich lasse die vergangenen Tage revue passieren und stelle fest, dass in der kurzen Zeit, hier in Irland, viele Positive-, wie auch weniger schöne Erfahrungen für mich bereitgelegt wurden. Viel Erlebtes kann ich mittlerweile mit anderen Augen- einem Blickwinkel, den ich seit unserer Reise (Tommys, Sunnys und meiner 😊) durch Skandinavien, bekommen habe, sehen und verstehen.

Positiv hat mich dieses Leben verändert und mich gelehrt, dass man, egal auf welchem Fleckchen Erde man sich auch befindet, ohne reibungslosen Umgang, geborgen fühlen kann. Diese Woche war wunderschön, aufschlussreich und teilweise wirklich sehr anstrengend. Und doch haben meine Erfahrungen mit Sabine, nichts an der magischen Anziehung, die dieses wundervolle grüne (Ir)Land auf mich ausstrahlt, geändert.

Ich sah diese Reise anfangs als Urlaub, als kleine Auszeit vom Alltag und vom Umherreisen (wie wir es ansonsten tagtäglich tun). Als kurzer Ausflug mit einer Freundin, die ich mag und schlussendlich leider überhaupt nicht kannte. Uns trennen Welten, die durch zu viele Ratgeber und Lebensführer (Ich denke dieses Wort trifft es, denn es sind gutgemeinte Reiseführer für ein angebliches besseres Leben), entstehen. Dennoch sollte natürlich jeder, den für sich selbst bestmöglichen- und richtig erscheinenden Weg gehen.

Wir ändern unser Leben nicht, in dem wir auf der Couch sitzend, unzählige Bücher wälzen und über den Erfahrungen anderer brühten. Ich -wir selbst (Tommy und ich), konnten unser Abenteuer -unsere Lebensweise, nicht von heute auf morgen umsetzen und sofort die Lorbeeren dafür ernten. Nein. Erst gab es diesen einen Gedanken, einen Traum, darauf folgten über Jahre hinweg unzählige Schritte und Handlungen, die wir vollzogen und so weiter.. Mit Höhen und Tiefen (die sind zum Glück nur beruflich ☺️) Selbst heute arbeiten wir noch immer schwer daran. Es vergeht kein Tag, an dem man nicht über seine Existenz grübeln muss. Rückschläge noch und nöcher, doch daraus wächst man. Man wird zunehmend stärker und kraftvoller daraus. Auch wenn von diesem Teil, dem Teil der Arbeit, auf meinem Blog kaum zu lesen ist. Doch nichts passiert von alleine. Wir müssen unser Leben selbst in die Hand nehmen und nicht nur darauf warten, dass etwas außergewöhnliches passiert. Jeder von uns.

Wer nichts wagt, bleibt eben immer auf dem selben Stand und trauert einem Leben hinterher, dass sich jeder, auf welche Weise auch immer, für sich selbst- und mit einer gewissen Packung Ehrgeiz und Fantasie, aufbauen könnte. Jeder Mensch hat die Möglichkeit. Jeder. Selbst diesen beneidenswerten „Auserwählten“ geschah dieser wünschenswerte Zustand nicht ohne ihr Zutun. Vom, über Nacht vom Himmel fallenden, großen Glück ganz zu schweigen 😊 Das große Wort heißt Mut. Alles was man anfängt, beginnt mit Mut, einer großen Portion Mut 😊 Jeder will es, doch keiner tut was.

So viele Menschen suchen- und streben nach einem besseren Leben, einem Leben mit der Hilfe- und Ratschlägen aus Büchern, worin wunderbare Erfahrungen geschrieben stehen, doch wir Leser verwechseln dabei oft die Individualität unseres Charakters -die Eigenschaften und Unterschiede eines Einzelnen. Wie soll in etwa das Selbe geschehen, wenn wir doch alle so verschieden sind (das ist auch gut so 😊).

Wieso fragt sich keiner, weshalb sich die eigenen Lebensumstände, die Arbeit etc. sich nicht glücklich auf sie auswirken? Warum suchen wir immer nach dem großen Glück – dem materiellen Reichtum? Weshalb finden nur ein paar einzelne, den Wert des Lebens bei sich, was einen selbst fröhlich macht und schaut oftmals nur nach den anderen, was die denn so machen, sagen oder von ihnen halten? Sind wir denn alle so unselbstständig und mit nur wenig Selbstbewusstsein bestückt worden? Traut sich denn niemand mehr, etwas zu ändern? Sind wir wirklich nur auf dieser Welt, um Follower zu sein? 😄 Niemals! 😊 Trau dich und sei mutig. Das macht glücklich 😊 (Mich zumindest 😊) Wieso die eigene Freiheit -die Freizeit, immer gegen Geld eintauschen und nicht einfach mal mit etwas weniger auskommen und dafür glücklicher sein? 😊

Meine Erfahrungen während meines derzeitigen Lebensabschnittes, haben mich geprägt, mich im Laufe der Zeit noch sensibler- und mitfühlender gemacht, als zuvor. Dieses Leben tut mir unendlich gut und entwickelt mich zu einem – zu meinem- besseren „ich“. Ich komme mir vor, als hätte ich unterwegs ein Mitbringsel geschenkt bekommen – den Blick erhalten – der Unwichtiges und Belangloses einfach herausfiltert. Es fällt mir so leicht, Dinge zu durchschauen und anschließend auch nicht mehr so ernst zu nehmen. Täglich lerne ich Neues über mich selbst und nehme mich langsam so an, wie ich wirklich bin ☺️. Auf Reisen (nicht während eines kurz Trips) lernt man sich endlich selbst kennen. Das Wunderbare daran: man freundet sich sogar nach und nach miteinander an 😊 Das nenne ich ein wahren Grund zur Freude und zum Glücklich sein ☺️☺️

Die Stimmung zu Beginn in Irland, empfinde ich als sehr kühl und egogetränkt. Keine Spur von einem fröhlichen Zusammenleben, dass ja nur auf eine kurze Woche begrenzt ist. Das ist echt keine schöne Atmosphäre. Diese Schwere und Enge, die ich dabei innerlich verspüre, macht mich traurig. Wie konnte ich mich darauf bloß einlassen. Auf eine solch komplizierte Woche bin ich einfach nicht eingestellt oder vorbereitet gewesen und überhaupt nicht mehr gewohnt. (Sollte man sich überhaupt an so etwas gewöhnen?)

Es ist so wichtig für mich, mich austauschen zu können – mich mit Tommy austauschen, zu lachen bis der Bauch weh tut und Spaß zu haben. Ich liebe- und brauche, ein harmonisches- und liebevolles Verhältnis, dass man natürlich auf die Dauer hegt und pflegt, und in jeden einzelnen Moment füreinander da sein kann. Ich beginne zu realisieren, welch ein unendliches Geschenk Tommy und ich bekommen haben. Wir haben unsere einzigartige Liebe, unser einzigartiges und großartiges Miteinander, unsere Fröhlichkeit, unsere ausartenden Lachmomente und sooo vieles mehr. So viele Zufälle, wie wir sie in unseren gemeinsamen Jahren bisher schon erleben durften, können doch wirklich kein Zufall sein 😊😊😊

Bis bald,

Eure Kati 😊😊

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