Etwas durchgeknallt ist ganz nah an wundervoll.

Es ist grau und trübe und vom Himmel fällt ein feiner Nieselregen. Hinter den dunkelgrünen Bäumen im Wald erhebt sich eine dichte weiße Nebelwand aus den tiefen der Erde. Die vertrockneten- und goldleuchtenden Getreidefelder werden von der Nässe ganz grau. Ich blicke in die Ferne und entdecke einen weißen Kirchturm (dieser befindet sich nicht auf dem Foto unterhalb ☺️) mit einem geschindelten dunklen Dach, das von der Mitte des Ortes in die Höhe ragt.

Mit kurzer Hose, grauem Pulli und wasserdichten Wanderstiefeln spaziere ich, gefolgt von Sunny, meinem Hund und mit einem leichten Sprühregen im Gesicht, über die sommerlichen Wiesen.

Viele Gedanken fliegen mir durch den Kopf, als ich über die zum Teil schon abgemähten Felder blicke. Ich male mir aus, wie wohl die Welt aussähe, wenn täglich um Punkt 20 Uhr nur noch gute Nachrichten verkündet werden würden. 😊 Wieso sich immer nur auf das Schlechte konzentrieren? Ich wäre ja so auf die Auswirkungen gespannt ☺️ Schade, dass unser ganzes System mehr oder weniger nur auf Geld und Profit aufgebaut ist und von den weniger guten Dingen genährt wird.

Ich gebe daher mein Bestes und nehme die Entscheidung, einen positiven Wege zu gehen, für mein Leben selbst in die Hand, um mich- und andere Menschen mit meinen Erzählungen und Erlebnissen zu erfreuen. Dadurch wird die Welt nicht gleich anders oder besser, doch wenn ich nur einer einzelnen Person ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern konnte, habe ich mein Ziel schon erreicht 😊😊 Ist das nicht umwerfend? ☺️

So viel dazu 😊

Am Wochenende sind wir bei Tommys Familie zu Besuch gewesen. Wir wurden herzlichst Empfangen und haben gemeinsam ein paar schöne- und sonnig-heiße Tage verbracht. Das Tolle am Reisen ist, dass man sich auch mal Zeit für diese Dinge nehmen kann 😊 Wann hat man als erwachsener- und arbeitender Mensch schon so viel Freizeit, um sich mal länger mit Jemandem treffen zu können? Kaum, oder?

Gefrühstückt haben wir morgens zu zweit im Wohnmobil, naja- zu dritt (Sunny war natürlich auch mit dabei ☺️) und anschließend ging es dann vom Mittagessen bei der Familie, zum Kaffee trinken-, mit darauf folgendem Abendessen über 😄

Mit der Frau von Tommys Vater, habe ich Zwetschgenkuchen ohne Streusel-, und am nächsten Tag, Streuselkuchen mit Blaubeeren gebacken ☺️ (Danke nochmal dafür, liebe Christel, es war so schön 😊) Ich muss dazu sagen, dass hier in Rheinland-Pfalz (wirklich) der Zwetschgenkuchen ohne!! Streusel und ohne einen kleinen Hauch Zimt gebacken wird. Ehrlich. Unvorstellbar, oder? 😄 Ohne Zimt oke, aber ohne Streusel..? ☺️☺️ In dieser wunderschönen Gegend isst man den besagten Kuchen auch zur Kartoffelsuppe…… (Grumbeersupp mit Quetschekuche) ☺️ Oder mit frischen Waffeln, oder eben Nudelsuppe mit Waffeln.. Hihi ☺️ Oder Grumbeersupp mit Dampnudle (Dampfnudeln) und Vanillesoß‘ ☺️☺️ Ich weiß, dass spricht jetzt nicht gerade für mich, dass sich Tommy vor vielen Jahren für mich entschieden hat 😄, doch die Geschmäcker hier sind, zumindest was meinen Gaumen betrifft- und wie ich es gewohnt bin, ein bisschen gewöhnungsbedürftig.. ☺️☺️☺️ (zumindest in diesem Fall 😊 alles andere ist echt lecker ☺️ Und getrennt voneinander natürlich sehr genießbar 😄😄)

Am Samstag Mittag stand ich dann auf jeden Fall vor der Wahl, die köstliche Reissuppe mit Karöttchen usw. (Christel, die war echt der Hammer 😊😊😊) mit Zimtschnecken zu essen, aber ich entschied mich am Ende dagegen ☺️ Meine Handlung löste daraufhin folgende Frage aus: Warum denn keine Schnecke dazu? ☺️

Ich hab es unglaublich genossen, so viel mit diesen lieben- und zuvorkommenden Menschen zu lachen. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung 😊 und natürlich für die grandiose Rundum-Versorgung ☺️

Noch immer weiß meine Familie nicht, dass ich wahrscheinlich zu meinem Geburtstag „Zuhause“ bin. Ich vermute zwar, dass meine Schwester schon etwas vermutet, doch abgesehen davon, tappen sie (fast😊) alle im Dunkeln 😊

Christel, Tommys „Stief“-Mama ☺️, also meine (noch nicht) Stiefschwiegermutter 😄 hat mit ihren Koch- und Backkünsten ganz schön vorgelegt, da muss sich meine liebe Familie echt was einfallen lassen 😄😄

Ein paar „Bestellungen“, von Dingen, die ich in den letzten Monaten vermisst habe, sind natürlich schon rausgegangen ☺️ Unter anderem gefüllte Eier mit Kapern, einen Eisbecher mit Erdbeeren, Stracciatella- oder Schokoladen-Eis, geschlagener Sahne und Schokostreusel oben drauf oder selbstgebackener Streuselkuchen, dick mit Streuseln belegt 😊 Ich bin ja schon sooo voller Vorfreude ☺️☺️ (Die Pizza in Kochersteinsfeld- und der Döner in Weißbach, müssen sicherlich auch nicht mehr lange auf uns warten ☺️)

Vor ein paar Tagen schien die Sonne mit schwül-heißen vierzig Grad auf uns herab. Dadurch war die letzte Woche sehr anstrengend. Wir waren bei diesen unmenschlichen Temperaturen von morgens bis abends nur am Backen. Das ist halt unser Job.. 😊

Im Winter schön kuschelig-, im Sommer schön heiß ☺️ Doch mindestens genauso wie es anstrengend war, hat es mir auch Freude bereitet. Nein, dass stimmt nicht ganz, es hat mir noch viiiiel mehr Spaß gemacht ☺️ Die ganze Rezeptauswahl gibt es dann selbstverständlich im nächsten Heft. Das Erscheinungsdatum ist der 9. August 😊 (Sonderausgabe zum Thema Brot backen ☺️) Die Rezepte wurden von uns kreiert und nach einer nachfolgenden- und ausgiebigen Testphase für gut befunden. Die große Produktion fand bei Tommys Bruder statt, der uns freundlicherweise ein geeignetes Plätzchen zur Verfügung gestellt hat, worüber wir ihm echt dankbar sind 😊😊

Das Rezept der Zimtschnecken von Sophie aus Schweden, von der ich Euch in meinen vorherigen Beiträgen berichtet habe, ist mittlerweile schon mehrfach überarbeitet worden, doch sie möchten uns einfach nicht so gelingen wie bei Sophie.

Das Schwierige- und gleichzeitig Interessante dabei sind die unterschiedlichen Mehleigenschaften und -beschaffenheiten. Völlig anders, als wir es von unseren deutschen Mehlen her kennen. Kein Wunder, schließlich wächst das Getreide auch in einer anderen Umgebung und ist wechselhafteren Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Die Umstände sind einfach anders als hier zu Lande.

So, jetzt muss ich aber wirklich was kochen, wir sind am Verhungern. Gleich gibt es Spaghetti mit Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Olivenöl. Ein paar scharfe Chilikörnchen dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. Wie sich beim Essen herausstellt, habe ich es mit dieser gut gemeinten kleinen Prise ein bisschen übertrieben ☺️ Und ja….. es brennt zweimal 😄😄

Bis bald,

Eure Kati 😊😊

Ps: Zum Nachtisch gibt es Schokoladeneis mit Stückchen ☺️☺️

Pps: Sunny ist am Abend mit großer Freude und wild wedelndem Schwänzchen zur Abkühlung in die Nahe gesprungen ☺️☺️ Als sie heraus kommt, habe ich, bezüglich ihrer täglichen Futterrationen, mal wieder ein ganz schlechtes Gewissen (es ist alles genau abgemessen, auf Gewicht und Alter, sie muss also keinen Hunger leiden, obwohl sie natürlich trotzdem ständig Hunger hat..☺️☺️) Mit patschnassem Fell sieht sie immer wahnsinnig dürr und schmal aus, sodass ich ihr an diesen „Badetagen“ meist das doppelte an Futter in den Napf fülle 😄

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