Wer sich selbst besiegt, ist stark.

An diesem Morgen stehen wir schon etwas früher auf als sonst, chließlich habe ich heute; Tommy und Sunny haben Probleme mit ihren Hinterläufen und haben sich krankgemeldet; eine längere Wandertour vor mir.

Um 10.45 Uhr bin ich startklar. Mit schweren Wanderstiefeln und mit meinem olivgrünen Rucksack auf dem Rücken, stehe ich vor der riesigen Wanderkarte, auf dem Kjerag Parkplatz. Nur zu Fuß ist der im Sommer mit Touristen überströmte Kjeragbolten zu erreichen. Da man ja oft von diesem großen und berühmten Felsbrocken hört, der angeblich zwischen zwei Felswänden eingeklemmt ist, bleibt mir natürlich nichts anderes übrig, als dieses Touristenmagnet auch aufzusuchen. Ich bin total gespannt, kann mir aber zum jetzigen Zeitpunkt noch garnicht richtig vorstellen, was mich dort oben erwarten wird. In Gedanken sehe ich einen überdimensionalen Semmelknödel der sich irgendwo in einer Ritze über einem Meer aus dunkler kräftiger Bratensoße verfangen hat. Mal sehen. (Beim nachträglichen Recherchieren finde ich heraus, das der weltgrößte Semmelknödel gerade mal einen Durchmesser von ungefähr 69 cm hat.) Vermutlich läuft man auf einem ausgebauten Weg, um das Spektakel herum, lässt sich auf einem Foto verewigen und spaziert anschließend gelangweilt zum Parkplatz zurück. Wir werden sehen 😊

Ich betrete die erste Stufe aus dickem Schiefer (zumindest sieht es so aus) und steige die nachträglich in den Stein gebaute Treppe hinauf. Voller Tatendrang überhole ich auf einem steilen und relativ glatten Fels zwei Mitstreiter. Beide grüßen freundlich. Es ist ein junges Paar, dass seinen Urlaub in Norwegen verbringt. Die blonde Frau hat jetzt schon keine große Freude mehr an der Kletterei, wie ich in ihrem Gesicht erkennen kann. Ihr Freund wartet jedoch tapfer auf sie.

Nach kurzer Zeit sind sie außer Sichtweite. Auf dem Felsrücken stehen überall verteilt und der Größe nach aufeinander gestapelte Steine, die mit einem roten- und gut sichtbaren T den Weg zum 4,8 km entfernten Kjeragbolten weißen.

Zu Anfang schnaufe ich noch recht viel ☺️, denn es geht Ewigkeiten nur in Richtung Himmel, doch irgendwann hat sich mein Atem beruhigt und ich habe, die für mich passende Geschwindigkeit gefunden. Was mich stört, sind meine unbequemen und unnachgiebigen Schuhe. Ich tausche sie gegen die leichten Halbschuhe, die ich in meinem Rucksack mitgeschleppt habe. Blanker Fels, an dem man sich zum Teil nur mit Hilfe eines Stahlseiles hochziehen kann, kommt mir auf dieser Tour oft unter die Füße und zwischen die Hände.

Was ich auf dem einen Berg beschwerlichst nach oben springe, klettere ich auf der anderen Seite wieder herunter. Der ganze Weg besteht aus schwerem Muskeltraining auf purem Gestein. Um mich bloßer nackter Fels. Ich entdecke etwas unterhalb einen klaren See, der vom schmelzenden Schnee gespeist wird. An einer anderen Stelle wiederum, bildet das Tauwasser einen weißen spritzenden Wasserfall, der in der Sonne funkelt. Ein Bächlein gluckert und plätschert, ganz unbeeindruckt von den vorübergehenden Menschen, vor sich hin. Die Temperaturen sind sehr angenehm. Es ist nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt. Auf dem Berg bekommt man einen kühlen Wind zur Abkühlung und im Tal, wo es sehr geschützt ist, wird es wieder kuschelig warm. Ich bin glücklich. Alleine in der kargen Einsamkeit. Alleine in der Stille. Ab und zu bekomme ich sogar übrig gebliebene Schneefelder unter die Füße. Die Sonne scheint auf mich herab und bringt mich, zusammen mit dem anstrengenden Aufstieg, ins Schwitzen.

Ich erblicke einen Wegweiser mit dem Hinweis auf den Kjeragbolten in 3,8 Kilometern. Jetzt bin ich doch einwenig enttäuscht. Doch was hatte ich erwartet? Nach gerade mal 23 Minuten am Ziel anzukommen? Nein, natürlich nicht, nur gefühlt, habe ich schon über tausend Berge erklommen und bekomme dennoch keine vernünftige Strecke zusammen. Bald darauf geht es erneut steil abwärts, es ist mühsam und strapaziert permanent die Muskeln. Ich fühle mich wie der Hulk und bin so fit wie noch nie. In den ersten 40 Minuten überhole ich jetzt schon das dritte Pärchen. Das macht mich schon ein bisschen stolz. Ist mein tägliches Training also doch nicht ganz umsonst ☺️ Ermutigt durch die zurückgelassenen Touristen, mache ich mich weiter, auf meinen noch vor mir liegenden Weg.

Mein mitgebrachter Apfel geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Genussvoll beiße ich in ihn hinein. Lecker und saftig. Das tut gut. Nach beinahe einer Stunde lasse ich eine graue-, aus Stein gebaute Schutzhütte hinter mir, die in der Mitte eines Hügels platziert ist. Kurz danach sehe ich ein weiteres Schild: Noch 2,8 km. Dann hab ich‘s ja gleich ☺️ Auf meinem steinigen Weg begleitet mich weißer-, von schroffen Felsen leuchtender Schnee und braun-gelbes vertrocknetes Gras. Alle paar Meter entdecke ich einen, mit roter Farbe bemalten Stein. Kurz bevor ich den heiß ersehnten Stein-Bollen erreiche, quere ich eine längere Strecke aus schneebedecktem Fels. Als ich gestartet bin trug ich noch die hohen Wanderstiefel, die ich mir augenblicklich zurück wünsche. Den vorherigen Weg mit den Sportschuhen zu bezwingen war völlig in Ordnung, da ich mich mit Wanderschuhen noch nie richtig anfreunden konnte. Die sind immer viel zu eng und geben keinen Raum zur Entfaltung 😊 Doch nun, wäre ich froh über sie gewesen.. Mein Schuhwerk ein wiederholtes Mal zu tauschen, kam für mich allerdings nicht mehr in Frage. Also setzte ich vorsichtig einen Fuß vor den anderen und versuche möglichst nicht abzurutschen. Einige Kubikmeter Schnee verschwinden in meinen Schuhen 😄 Doch der zu Wasser werdende Schnee, macht mir überhaupt nichts aus. Meine Socken sind patschnass. Was solls. Ich lass mir doch von so etwas nicht die Laune vermiesen. Hauptsache, die Sonne scheint.

Ich bin gleich da, juhuuu. 300 Meter, lese ich auf einem grünen Wegweiser, der an einem Holzpfosten befestigt ist. Das ging jetzt aber doch echt schnell. Es geht schräg nach unten und ich rutsche auf dem nassen Schnee.

Mein Herz klopft. So habe ich mir das nicht vorgestellt. Da finde ich doch überhaupt keinen Halt. Als ich mich ein weiteres Stück nach vorne wage, entdecke ich zwei Frauen bei ihrer Mittagspause und grüße die beiden. Ich traue mich noch etwas weiter herunter und sehe den Kjeragbolten. Wie, dass wars schon? Das soll er sein? Ich glaube, ich bin falsch abgebogen.. Und wegen dem kommen die Leute so weit und beschwerlich her gewandert?

Trotz dem, dass ich keine großartigen Vorstellungen davon hatte, bin ich enttäuscht. Dann laufe ich ein bisschen weiter durch den Schnee. Ich habe total viel Respekt, da ich hier mit meinen abgelatschten Schuhen, auf dem rutschigen Schnee, dem Abgrund doch etwas zu nahe komme, als ich ein Foto vom Felsbrocken schießen möchte. Mein Herz schlägt mir bis zum Hals. Eine der beiden Ladys fragt mich zuvorkommend, ob sie ein Foto von mir schießen soll. Ich bin überrumpelt, aber freue mich sehr über ihren Vorschlag. Ich hatte eigentlich vor, mir die Umgebung erst einmal in Ruhe anzuschauen und mich mit allem vertraut zu machen, doch ihr nettes Angebot kann ich einfach nicht ausschlagen.

Um auf den Kjeragbolten zu steigen, laufe ich um einen Felsen herum und gehe direkt auf den Abgrund zu. Ich neige meinen Kopf und blicke in die Tiefe. Hui…. Das war ein Fehler.. Niemals niemals herunterschauen. Niemals 🙄 Schnell mache ich einen Schritt zurück. Puh. Das ist heftig. Mir wird extrem weich um die Knie. So, jetzt aber weiter, die Frau wartet doch schon oben im Schnee, um mich zu fotografieren. Also erreiche ich gleich eine Engstelle mit einem großen Warnschild. Lebensgefährlich blabla.. Nur nicht drüber nachdenken. Nein nein. Da ist es aber glatt. Meine Knie werden gummiartig und wackelig. Ich hatte noch nie in meinem Leben weiche Knie, nur so als kleiner Hinweis. Ich mache einen weiteren mutigen Schritt nach vorne und hebe mich an einem einzelnen kleinen Haken, der in der Felswand verschraubt ist, fest. Brr. Nur ein paar Zentimeter weiter links ist der ewige Abgrund. Nicht runter schauen. Zu spät. Natürlich muss ich wieder runterschauen.

Tief tief runter. Da ist das ultra grün-blaue Wasser des Fjords. Ein Kilometer soll das hier runter gehen. Wirklich? Wozu hab ich mich da nur entschieden.. Meine Schuhe sind total feucht und sandig. Die vielen Leute die dort jährlich drüber klettern, machen den schmalen Weg leider auch nicht besser, sondern immer glatter. Ich überlege meine Schuhe komplett auszuziehen und nur mit Socken auf den Stein zu schleichen. Oder einfach ganz zurück zu gehen und schnell abzuhauen. Aber das dauert jetzt einfach zu lange. Die Frau wartet ja schon. Ich bekomme so richtig schiss und mache, was ich in diesem Fall immer mache. Ich mache einfach. Scheiße, ich mach es wirklich. Und jetzt reiß dich gefälligst zusammen!!

Dann berühren meine Schuhspitzen auch schon den Anfang des Steines. Ich lasse mich langsam, auf meinem Allerwertesten, nach unten gleiten. Ich denke an meine Mama, die heute Geburtstag hat und die, wenn sie über mein Vorhaben bescheid gewusst hätte, vor lauter Angst, an ihrem Ehrentag im Bett geblieben wäre, und das zurecht. Meine Knie und Beine zittern natürlich immer noch wie doof. Die Tiefe hat eine wahnsinnige und komische Anziehungskraft auf mich. Ich kann es nicht ausstehen. Jetzt versteh ich dich, Mama. Früher, als du uns, mit zitternden Knien, vor einem Sturz vom Balkon, aus 1,5 Metern, bewahren wolltest. Ja, ich hab die Lektion gelernt. Ich verstehe dich wirklich.

Mein Kopf stellt sein hauseigenes Radio auf volle Lautstärke. Es läuft Tim Benzko: „ich bin doch keine Maschine, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut, und ich will leben, bis zum letzten Atemzug..“

Dann gehe ich auf Knien zum Kjeragbolten und richte mich ganz ganz sachte und in Zeitlupe auf. Na gut, nicht ganz aufgerichtet, eher etwas verhalten und (beinahe) mit einem Schiss in der Unterhose. Auf einmal bläst der Wind durch die Schneise. Das kann doch nicht wahr sein. Als wäre diese Teil nicht schon genug. Hilfe! Dann löst sich urplötzlich auch noch hartgefrorenes Eis, aus der Wand unter mir und fällt mit lautem Getöse gegen den Fels und anschließen lautstark ins Meer. Zum Glück habe ich meinen Körper so unter Kontrolle, sodass er sich nicht sofort über dem eingeklemmten Stein entleert. Meine Pulsuhr berstet in diesem Moment fast in tausend Stücke. (Oder sie sucht vergeblich nach meinem ausgesetzten Pulsschlag). Ich schaue schief in die Kamera und hebe meine Hände sogar noch ein kleines Stück in die Luft. Ich ergebe mich. Aber lass mich endlich wieder zurück… Hilfe. Zu allererst überlege ich noch, mich hin zusetzten, dass schien mir im ersten Augenblick die bessere Lösung, doch meine Wahl, mich aufzurichten war die bessere. Ich wär bestimmt nie mehr aufgestanden. Nie nie mehr. Man hätte mich sicher mit einem Flieger abholen müssen. Nichts und niemand hätte mich jemals mehr zum Aufstehen bewegt. Ehrlich.

Nach zwei Sekunden, die sich wie 10 Stunden anfühlen, habe ich die Schnauze voll und mache kehrt. Was überhaupt nicht so einfach ist. Ich deute den Rücktritt an und bewerte erstmal meine missliche Lage. Das einzige, dass mir dazu einfällt ist: Shit! Ich nehme diesmal den hilfreichen Haken in die linke Hand und überlege mir genau, mit welchem Fuß ich zuerst gehen sollte. Hm, ich muss hier einfach weeeg. Aber schnell. Dann stehe ich mit beiden Schuhen zurück auf der Plattform. Endlich. Was war das den für eine Schei**? Ja, Kjerag is a bitch! Oh ja, und was für eine 😄 Unfassbar. Die eigentliche Schwierigkeit ist nicht die Wanderung, obwohl sie so manchen bestimmt an seine Grenzen bringt und echt anstrengend ist, oder der erste Eindruck, nein, das wirklich üble ist das Besteigen des Kjeragbolten. Das war eine riesige Herausforderung für mich. Noch nie in meinem Leben hatte ich so einen Schiss. Zwei Sekunden waren millionenmal schlimmer als die vielen Stunden langen kletterns über die Weite der Berggipfel ☺️ Ich dreh durch. Ich blicke, an einer anderen Stelle des Felsen, über den Rand in die Tiefe. Mir verschlägt es wiederholt den Atem. Als hätte man mir eine Faust ins Gesicht verpasst. Und schon wieder diese Anziehungskraft. Als würde mich eine unsichtbare Hand immer weiter zu sich, in die Tiefe, ziehen. Komisch und doch stehe ich weit vom senkrechten Sturz entfernt. Mein Bauch ist noch immer total verkrampft und verknotet; und in meiner Herzgegend habe ich auch ein ganz mulmig-enges Gefühl. Ich laufe zurück und mache mich schnellstmöglich und auf glitschigem Fuße, vom Acker. Im Moment möchte ich nicht mehr an dieses Erlebnis denken, dass muss ich erstmal sacken lassen und viele viele Nächte drüber schlafen.

In der warmen Jahreszeit stehen sie hierfür mehrere Stunden Schlange, um ja so ein Foto zu erhalten. Unvorstellbar. Das würde ich ganz freiwillig, niemals wieder machen 😄 Ich bin alleine. Seit die Frauen verschwunden sind, die ich später wieder einhole, bin ich ganz für mich. Auf der anderen Seite des Berges finde ich ein schönes Plätzchen, mit Blick auf den wundervollen Fjord und nehme meinen Rucksack ab. Es ist ein wunderschöner Fleck. Der absolute Hammer. Eine unbeschreibliche Schönheit, die sich hier vor meinen Füßen befindet. Ich trinke aus meiner Wasserflasche und krame nach einer Packung Bohnen. Da, alles was ich tue, immer professionell durchgeplant ist, habe ich mich, am Morgen, für die roten Kidneybohnen, als Wegzehrung, entschieden. Und für eine Banane. Erst Kidney, dann Banane. Egal, im Bauch kommt doch eh alles zusammen.

Währenddessen genieße ich die atemberaubende Landschaft. Danach nehme ich noch einen kräftigen Schluck aus der Flasche, schultere meinen Rucksack und springe zurück.

Ich bewege mich sehr zügig und bin fast nach einer Stunde zurück bei Tommy und Sunny. Zum Schluss lande ich noch auf meinem Hinterteil, da ich, für diese Gegebenheiten, etwas zu schnell unterwegs bin. Die Steine sind, gerade im Anfangs- bzw. Endstück sehr steil und abgenutzt. Es ist aber nichts passiert. Mit meiner außergewöhnlichen Geschwindigkeit, habe ich viele, die mir beim Hinweg entgegenkommende Wanderer (die also zu der Zeit schon auf dem Rückweg waren) wieder eingeholt. Lustig ☺️

Speedy Gonzales war mal wieder unterwegs ☺️ Manche die ich zu Anfang überholt hatte, begegneten mir leider garnicht mehr. Sie haben wahrscheinlich verfrüht den Rückzug angetreten und konnten aus diesem Grund, diesen Schreckensmoment nicht erleben. Das hätte ich denen doch so gegönnt 😄 Ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein! Ich habe mich auf dem Rückweg sogar noch in den kalten Schnee geschmissen und einen Schneeengel hinein gezaubert ☺️ Das war ein Spaß. Für den Hinweg habe ich etwas weniger als 2 Stunden gebraucht. Auf dem Rückweg etwas mehr als eine Stunde. Da hatte ich keinen so großen Respekt mehr vor der Höhe und den Eigenarten der Strecke und bin teilweise zurück joggt (wo es eben ging), ich bin ja mittlerweile abgehärtet..

Nach dem ich, im Wohnmobil einen Kaffee getrunken habe, fahren wir weiter. Direkt um den Parkplatz herum, kann man die 9,4%-ige, norwegische Straße entlang cruisen. Lysevegen Road. Serpentinen im Überfluss. 27 Haarnadelkurven, einen kilometerlangen Tunnel und einen kleinen hübschen Wasserfall, auf dem Parkplatz in der Kurve.

Wenn wir schon mal hier sind, müssen wir das natürlich mitmachen. Leider sieht man den spektakulären Fahrbahnverlauf, aus unsere Perspektive, nicht. Außer man ist ein Vogel. (Einen Vogel zu haben, reicht da leider nicht aus). Es war aber trotzdem einen Abstecher wert 😊

Ich bin ko. Meine Fitnessuhr zeigt mir über 20.000 Schritte und mehr als 279 Etagen an, die ich heute angeblich gelaufen sein soll. Ich habe mordsmäßigen Hunger und brauche eine kleine Auszeit. Noch immer zieht sich alles in mir zusammen, wenn ich auch nur ansatzweise, mit meinen Gedanken, in die Nähe des Kjeragbolten komme ☺️

Ich hatte noch so vieles, an diesem Fjord vor, wie ich Euch ja in meinem letzten Beitrag berichtet habe, doch jetzt auf einmal nicht mehr ☺️ Mein Maß, an außergewöhnlichen Dingen ist voll oder, besser gesagt, am überlaufen. Für mich hat sich das „Abarbeiten“, dieser 3 Punkte auf meiner Liste, schlagartig in Luft aufgelöst.

Der Kjerag ist auch ein Fels Plateau, da brauche (und möchte) ich den Preikestolen nicht mehr zu besteigen 😉 Florli ist, wie man oben auf dem Wegweiser-Foto erkennen kann, sehr sehr weit weg, und nur zu Fuß zu erreichen. Für 60 km Strecken, hin und zurück, auf und ab, über eine unbefestigte Strecke, bin ich einfach nicht gemacht und danach noch 4.444 Treppen zu steigen, dass fällt mir gerade noch ein ☺️ Schade. Aber manchmal muss man auch (ein bisschen) vernünftig sein. Gerade heute 😊 Das was noch nicht ganz aus meinem Kopf verschwunden ist, wäre Trolltunga, die Trollzunge, doch da warte ich erstmal noch ein bisschen ab. Mein letzter Angstzustand lieg, für Entscheidungen dieser Art, doch noch etwas zu nah 😄

Bis bald,

ich freu mich auf Euch,

Eure Kati 😊😊

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